Frank Schröder beim StrongmanRun erfolgreich

14. Mai 2015
Ein Erfahrungsbericht vom Lauf gegen 10.651 Finisher

© sportograf

Es ist schon ungewöhnlich, sagt Trainer Lothar Pöhlitz, dass ein Sportler, nachdem er erst vor wenigen Monaten zu den Rhein-Berg Runners wechselte, seinem Bericht über einen tollen 51. Platz von 10.651 Finishern und einer Zeit von 1:57:36 Stunden beim 24 km harten StrongmanRun ein „vielen lieben Dank für alles!“ hinterherschiebt. So oft kommt das nicht vor. Und das alles nach seiner Erfahrung: „Mein Fahrgestell merke ich von den Sprung-, Kletter-, Kriech- und Schwimmeinlagen ganz schön und nun muss erst einmal generalüberholt werden.“
 
Bei 14.000 Startern hat sich Frank Schröder erst einmal ziemlich weit hinten eingeordnet – „so um die 1.000 herum“  berichtete er. Das spätere Durchkommen um weiter nach vorne zu kommen, hatte er sich allerdings nicht so schwierig vorgestellt. So wurde der Lauf zu einem einzigen Überholmanöver. „Nachdem ich mich nach einigen Kilometern etwas freier bewegen konnte, ging bei km 15 die Schlacht erst richtig los. Ein großes Feld, ein Pulk Überrundeter bis zu minutenlangen Wartezeiten an den Hindernissen, bergan im Schlamm. Da half auch lautes Rufen nicht. Die Aufstiegshilfen waren besetzt und am letzten Hindernis habe ich, so glaube ich, die meiste Zeit liegengelassen. Zu weiter nach vorn als Platz 51 reichte es nicht. Ein Trost, mehr als 10.500 kamen noch später ins Ziel. Dabei habe ich mich besser gefühlt als 2012 beim Cross de Luxe in Leipzig oder bei Survival Run in Hodenhagen über 16 km. Ich glaube es geht noch etwas, auch im 47. Jahr!“

(Foto: © sportograf)

 

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