2. Platz für Manuel Skopnik beim Rursee-Ultra

3. Platz für Arthur Ralenovsky beim Bensberger Martinilauf

Seine Cross-Saison läutete Frank Schröder bereits am vergangenen Wochenende mit der Teilnahme an einem Crosswettbewerb in Kreuzweingarten, einem Stadtteil von Euskirchen, ein. Die aus dem Ortsnamen abgeleitete Veranstaltung „Crossweingarten“ ist Teil des NRW Cross-Cup, der in Kreuzweingarten, Dorsten und Emsdetten ausgetragen wird und besteht aus Cyclocross und Crosslauf-Wettbewerben.


Frank Schröder nahm am 3. Lauf des NRW Cross Cup über die Streckendistanz 5,2 km teil. Bei der Strecke ist ein 2,6 km langer Rundkurs mit ca. 30 Höhenmetern zweimal zu absolvieren, der Kurs führt abwechslungsreich und kraftzehrend über Wiesen und durch den Wald.
Der Sieger des Rennens benötigte 20:51 Minuten für die Strecke, Frank Schröder lief nach 22:27 Minuten als viertschnellster Läufer über die Ziellinie. Für die erste Runde benötigte Schröder 11:02 Minuten, für die zweite Runde ca. 13 Sekunden länger und absolvierte somit wie ausnahmslos alle Teilnehmer eine langsamere zweite Runde auf der anspruchsvollen Strecke.

Frank Schröder (Foto: Ines Vanselow)

Der Bensberger Martinilaufes führt auf seiner stark profilierten Strecke zwischen dem höchsten Punkt am Schloss Bensberg (Start und Ziel) und tiefsten Punkt am Schloss Lerbach (Staffel Wechselzone) durch das Waldgebiet Hardt im Milchborntal und den Lerbacher Wald. An den Tagen vor dem Lauf wurden die Waldwege bereits von anhaltenden Regenfällen beansprucht und zusätzlich war für den Wettkampftag ebenfalls Dauerregen vorhergesagt.
Am Sonntag überraschte dann jedoch das tatsächliche Wetter, denn neben optimalen Lauftemperaturen um die 10 Grad blieb es auch noch während der gesamten Veranstaltung nicht nur trocken, sogar die Sonne liess sich über dem Schlosspark rund um das Grandhotel Bensberg blicken.
Dementsprechend konnte sich der Veranstalter auch noch über zahlreiche Nachmeldungen freuen.
Sowohl in der Männerwertung als auch in der Frauenwertung gab es eine starke Top3-Besetzung, die jeweils mit einem Sieg des Favoriten endete. Bei den Frauen siegte Mala Schulz in 40:46 Minuten vor Sarah Valder (42:44) und Alexandra Tiegel (44:55)

Bei den Männern stand neben den Top-Läufern Dominik Fabianowski und Noreddine Mansouri auch der Rhein-Berg Runner Arthur Ralenovsky an der Startlinie. Erwartungsgemäß gewann Fabianowski das Rennen und konnte mit der Zeit von 34:15 Minuten sogar seinen eigenen Streckenrekord um 6 Sekunden unterbieten. Auf Platz 2 folgte Mansouri (34:50) und auf Gesamtplatz 3 Arthur Ralenovsky mit der Zeit von 37:15 Minuten.

 
Weiterhin waren für die Rhein-Berg Runners Marco Schneider, Christian Horstmann und Rene Grass in Bensberg vertreten. Nach längerer Pause absolviert Marco Schneider derzeit einige Aufbauwettkämpfe um zu alter Stärke zurückzufinden. In Bensberg konnte Schneider im vorderen Feld mitlaufen und belegte in der Gesamtwertung einen guten 12. Platz, mit einer Zeit die nur 44 Sekunden langsamer war als im Vorjahr, als sich Schneider in guter Form befand.
Ein überraschend gutes Ergebnis hatte in Bensberg auch Christian Horstmann, der nur 26 Sekunden nach Schneider über die Ziellinie lief und den 16. Gesamtplatz belegte.
Rene Grass entschied sich ganz spontan zur Teilnahme und nutzte den Lauf als Ersatz für den Trainingslauf am Sonntag. Grass belegte Platz 26 und ebenfalls wie die beiden Kollegen Schneider und Horstmann Platz 3 in der Altersklasse.

Bild links: Arthur Ralenovsky (Foto: Michael Möller)
Bild rechts: Christian Horstmann, Marco Schneider, Rene Grass (Foto: Horstmann)


Der Rursee-Marathon ist nach dem Monschau-Marathon der zweitgrößte Marathon in der Eifel und wird seit 1997 am ersten Sonntag im November ausgetragen. Die profilierte Rundstrecke führt zwischen der Städteregion Aachen und dem Kreis Düren teilweise durch den Nationalpark Eifel und umrundet den Rurstausee und die Rurtalsperre. Im Jahr 2016 wurde neben dem Marathon und einem 16,5 Km-Lauf zusätzlich ein Ultra-Lauf über 52,5 km in das Programm aufgenommen, der mit einer zusätzlichen Schleife durch den Nationalpark die Marathon-Strecke erweitert. Bei der diesjährigen 23. Auflage nahm Langstrecken- und Ultraspezialist Manuel Skopnik am Ultralauf über 52,5 km teil.

Skopnik benötigte für die stark profilierte Strecke 3:49:44 Stunden und lief lediglich 3:51 Minuten nach dem Sieger, Wouter Decock, einem Ultraläufer vom ABAV Brügge aus Belgien, über die Ziellinie, der dabei mit seinem Finish nach 3:45:54 Stunden den bisherigen Streckenrekord von Markus Mey aus dem Jahr 2016 um 55 Sekunden unterbot. Somit blieb auch Skopnik lediglich 2:56 Minuten über dem Streckenrekord. Nach dem Sieg beim Röntgenlauf-Ultra im vergangenen Jahr ist dies nun ein weiterer toller Erfolg für Skopnik auf einer Ultra-Distanz.

Manuel Skopnik (Foto: Uwe Middendorf)

 

Ergebnis Crosslauf Kreuzweingarten, 02.11.19
5 Km
Frank Schröder 22:27 (4/1)

Ergebnisse Martinilauf Bensberg, 03.11.19
10,1 Km (Gesamt/AK)
Arthur Ralenovsky 37:15 (3/1)
Marco Schneider 41:46 (12/3)
Christian Horstmann 42:12 (16/3)
Rene Grass 44:25 (26/3)

Ergebnis Rursee Marathon, 03.11.19
52,2 km (Gesamt/AK)
Manuel Skopnik 3:49:44 (2/1)

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