Podestplätze für Türk und Schneider, Bestzeit für Horstmann

Tag 2 der Bahnlaufserie mit den Runners
 

Der Monte Sophia Berglauf ist ein anspruchsvoller Landschaftslauf über die Sophienhöhe, die durch den Abbau von Braunkohle aus dem Braunkohlentagebau in Hambach entstanden ist. Sie liegt im Rheinischen Braunkohlerevier zwischen Köln und Aachen, nahe der Stadt Jülich und des Veranstaltungsortes Niederzier. Sie ist bewaldet, enthält Feuchtbiotope und ist beliebtes Ausflugsziel mit zahlreichen Wanderwegen. Sie erhebt sich 200 Meter über das umgebende, flache Gelände und ist das Trainingsgebiet der Läufer des TV Huchem-Stammeln. Die höchste Stelle der Sophienhöhe liegt auf 302 Meter und wird im Volksmund „Monte Sophia“ genannt.

Die Leichtathletikabteilung des TV Huchem Stammeln veranstaltet jährlich den „Monte-Sophia-Lauf“, der einmal rund um bzw. über die Sophienhöhe führt. Die Laufstrecke ist 28,1 km lang und gilt wegen den zahlreichen Steigungen als anspruchsvoller Berglauf.
Außer den ersten und letzten zwei Kilometern auf Asphalt führt die Strecke über feste Kieswege. Die Länge und Stärke der Steigungen variiert ständig und reicht von längeren, sanft ansteigenden Streckenbereichen bis zu kurzen Passagen mit heftigem Anstieg.

Cornelia Türk, die in diesem Jahr bereits diverse Marathon- und Ultraläufe als Geländeläufe absolvierte, konnte somit gut vorbereitet in Niederzier an der Monte Sophia teilnehmen. Türk konnte bei diesem anspruchsvollen Geländelauf mit 379 Metern Anstieg und 378 Metern Abstieg sogar unter einem Schnitt von 5 min/km bleiben. Das bedeutete am Ende eine Gesamtzeit von 2:18:03 Stunden, Platz 2 in der Gesamtwertung und Platz 1 in ihrer Altersklasse.


Weitere anspruchsvolle Läufe sind in diesem Jahr für Türk noch die Teilnahme am Köln-Marathon, sowie am Röntgenlauf in Remscheid mit einer Ultra-Distanz von 63,3 Km.


Cornelia Türk
Rhein-Berg Runners
Foto: Egbert Dohm


Der Sommerabendlauf in Köln-Merheim, veranstaltet vom Leichtathletik Förderverein Köln rrh e.V., wird auf der flachen und verkehrsfreien 2,5 km Runde in der Merheimer Heide ausgetragen.
Wahlweise können über 2 Runden 5km absolviert werden, oder über 4 Runden 10 km. Über die 10 km-Distanz waren in diesem Jahr die Läufer, die später das Podium belegten, sehr schnell unterwegs. Nourredine Mansouri, der bisher gewöhnlich sein Heimrennen in Merheim gewann, kam in diesem Jahr mit 32:04 min lediglich auf Platz 3. Vor ihm lief Jonathan Dahlke mit der Zeit von 31:54 min. ins Ziel, hinter dem Sieger Ezzamzami Abaid, mit der Siegerzeit von 31:37 min.

Obwohl Rhein-Berg Runner Norbert Schneider insgesamt auch die 10 Km und somit 4 Runden absolvierte, lief er jedoch nach 2 Runden als Zweiter des
5 Km Laufes ins Ziel. Die beiden anschließenden Runden lief Schneider als Trainingseinheit weiter und reduzierte dabei sogar kaum das Wettkampftempo. Die 5 km-Zeit bedeutet für Schneider neue Jahresbestleistung. Nach 18:02 Minuten lief er als 2. hinter Dennis Gerhard (16:22 min) und vor Benedikt Goerke (18:48 min) ins Ziel.
Schneiders 14-jährige Tochter Celine absolvierte mit zwei Runden ebenfalls das 5 km-Rennen und lief nach 20:35 Minuten ebenfalls auf Platz 2 ins Ziel.


Celine Schneider, Norbert Schneider
Rhein-Berg Runners
Foto: Rene Grass




Christian Horstmann steht am 7. Oktober eine besondere Premiere bevor. Erstmals nimmt er an einem Marathonlauf teil und wählte sich für sein Debut das Heimrennen in Köln. Zu einer Marathonvorbereitung gehören auch Vorbereitungswettkämpe, darunter ein Halbmarathon. Der Kölner Halbmarathon am NetCologne Stadion, auch die „Generalprobe“ genannt, bot sich für Horstmann als passende Vorbereitung an. Die Strecke, die auf einer 7 km langen Runde absolviert wird, erfordert im späteren Rennverlauf für viele Teilnehmer Überrundungen anderer Läufer. Auch Horstmann verlor dadurch einige Sekunden, möglicherweise die 7 Sekunden die ihn zu einer Zeit unter 1:28 Stunden gebracht hätten. Dennoch war die Zielzeit von 1:28:06 Stunden äußerst erfreulich, denn damit konnte Horstmann seine bisherige Bestzeit, aufgestellt beim Halbmarathon in Köln 2017, um 31 Sekunden unterbieten.           

Christian Horstmann
Rhein-Berg Runners
Foto: Horstmann/privat


 

 

 

 

 

 



Bahnlaufserie Bergisch Gladbach Tag 1 – 800m / 2000m / 5000m

Am 2. Tag der Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach belegte Frank Schröder über 5000m in seiner Altersklasse M50 den 2. Platz hinter Jürgen Hesselmann vom STV Hünxe. Miguel Da Silva E Sousa belegte in der AK M45 den 4. Platz und blieb wie geplant unter der 20 Minuten-Marke. Faroq Hasas, eine Neuzugang bei den Rhein-Berg Runners lief den 5000m-Lauf als Test und konnte auf Anhieb eine gute Zeit unter 19 Minuten erreichen. In der Hauptklasse belegte er den 19. Platz. Arthur Ralenovsky blieb unter 16 Minuten und belegte in der Hauptklasse den 8. Platz.
Weiterhin lief Runners-Rückkehrer Simon Dahl die 5000m, noch für den TV Refrath startend. Mit einer deutlichen Zeit unter 16 Minuten belegte Dahl Platz 2  in der AK M30.

Die Ergebnisse

Arthur Ralenovsky – MHK – 15:59.10
Frank Schröder – M50 – 17:39.67
Faroq Hasas – MHK – 18:29.68
Miguel Da Silva E Sousa - M45 – 19:39.80
Simon Dahl (TVR) - M30 – 15:53.42

Erneut starke Leistungen zeigte die Rhein-Berg Runners Jugend, über 2000m,
mit zwei Siegen in den Altersklassen
 
Die Ergebnisse

Leon Borschbach – M14 – 7:25.08 – Platz 6
Lukas Gardeweg – M15 – 6:22.91 – Platz 1
Lukas vom Lehn – M15 – 6:50.88 – Platz 5
Eva Leifeld – W14 – 7:23.84 – Platz 1

Über 800m konnte Linus Schaffrath seine Zeit vom ersten Tag (3:06.17 min.) auf eine Zeit unter 3 Minuten (2:59.05 min.) verbessern. Mit dem Ergebnis belegte Linus den 2. Platz in der M9.

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