Südtirol Sky Marathon mit Alexander Hörniss

RBR Staffel mit Schneider Duo gewinnt CampusRun in Aachen
 

Drei Tage lang standen über 800 gemeldete Extremläufer aus 35 verschiedenen Nationen beim Südtirol Ultra Skyrace vom 26. bis 28. Juli im Rampenlicht. Die Extremberglauf-Veranstaltung in den Sarntaler Alpen bietet den Teilnehmen vier unterschiedliche Wettbewerbe. Das „Südtirol Ultra Skyrace“ hat eine Distanz von 121 Km mit 7.554 zu absolvierenden Höhenmetern. Das „Südtitol Skyrace“ 69 Km und 3.930 Hm, der „Südtirol Sky Marathon“ 42,2 Km mit 2.863 Hm und der „Südtirol Sky Trail“ 27 Km und 1.067 Hm.

Der Marathonspezialist der Rhein-Berg Runners, Alexander Hörniss nutzte im Rahmen seines Urlaubsaufenthaltes in der Region, den Wettbewerb als Vorbereitungseinheit für das Projekt „Trans Alpine Run“. Der Trans Alpine Run ist eines der härtesten und spektakulärsten Trailrun-Events der Welt und findet dieses Jahr im Zeitraum vom 2. bis 8. September statt. Bei der zu absolvierenden Alpenüberquerung durch vier Länder stehen Hörniss zusammen mit seinem Vereinskollegen Oliver Bruns 255 Km Laufdistanz bei 16.306 Höhenmetern bevor. Die beiden Läufer sind dabei als 2-er Team 7 Tage unterwegs.

Eine Marathon-Distanz ist beim Trans Alpine Run u.a. auch eine Tagesetappe, daher wählte Hörniss den „Südtirol Sky Marathon“ als Vorbereitungslauf. Hörniss wählte auch keine Ultradistanz, weil die Vorbereitung auf den TAR keine langen Regenerationszeiten erlaubt. Einen Marathon mit 2.863 Höhenmetern im Hochsommer ist jedoch schon mehr als eine Herausforderung.

Der Startschuss fiel am Samstag, den 28. Juli um 7:30 Uhr in Bozen, mit Zielschluss um 19:30 Uhr in Sarntheim. Nach dem Start auf den 280 Meter hoch gelegenen Talferwiesen ging es für die Teilnehmer hinauf zum Ritter Horn auf 2.260 Meter. Von dort weiter zum höchsten Punkt, der Sarner Schachte mit 2.460 Metern. Nach dem Totenkirchel auf 2.186 Metern geht es die letzten Km bergab zum Ziel in Sarntheim auf 966 Metern.

 Der schnellste Läufer auf der Strecke war der Österreicher Daniel Rohringer, der nach 4:14:38 Stunden über die Ziellinie lief. Die ersten 6 Läufer schafften es unter der 5 Stunden Marke zu bleiben. Alexander Hörniss gehörte zu den Läufern die über 5 Stunden benötigten, befand sich da aber im vorderen Bereich. Mit 5:25:22 Stunden lief Hörniss auf den 14. Gesamtplatz und auf Platz 5 in seiner Altersklasse. Der letzte Läufer der ins Ziel kam benötigte 10:51:19 Stunden.

 Das als Trainingslauf absolvierte Rennen, mit reduzierter Laufleistung, ermöglichte Hörniss bereits am darauffolgenden Dienstag die Teilnahme am Tempotraining seiner Vereisnmannschaft auf der Laufbahn im heimischen Milchborntal in Bergisch Gladbach.

 Foto: Hörniss/privat

 

Am Sonntag, den 5. August wurde rund um den Campus Boulevard der RWTH Aachen die 3. Auflage des Campus Run für Menschenrechte ausgetragen. Die angebotenen Wettbewerbe über 5 km, 10 km und 4 x 2,5 km Staffel werden auf einer 2,5 km langen Runde ausgetragen.

Norbert Schneider von den Rhein-Berg Runners nahm zunächst um 11:30 Uhr am Wettbewerb über 5 km teil und beendete das Rennen als Sieger in seiner Altersklasse und auf Gesamtplatz 4. Schneider lief über die 5 km kein volles Renntempo, da für ihn eine Stunde später noch 2 Etappen bei der 4 x 2,5 km Staffel auf dem Programm standen. 

 Für die Bunert-Rhein-Berg Runners startete Norbert zusammen mit seiner 15 jährigen Tochter Celine, sowie dem 25 jährigen Tobias Textor. Den Anfang machte Celine Schneider und absolvierte ihre Runde in der Zeit von 10:05 Minuten. Die 2. Etappe lief Vater Norbert und konnte auf seiner Runde 3 Läufer überholen. Mit seiner Zeit von 9:03 Minuten konnte er auf Position 2 an Tobias Textor übergeben, der die 3. Etappe in 8:21 Minuten absolvierte und als Führender mit 10 Sekunden Vorsprung  wiederum an Norbert Schneider übergeben konnte, der auch die letzte Etappe lief. Die letzte Etappe war noch ein hartes Stück Arbeit, denn Schneider hatte einen starken Verfolger, der Meter um Meter näher kam. Scheider mobilisierte dann auf den letzten 500 Metern nochmal alle Kräfte und konnte den Vorsprung ins Ziel retten. Mit 8:56 Minuten lief Schneider sogar schneller als bei seiner vorherigen Runde. Mit der Gesamtzeit von 36:26 Minuten holte sich das Team den Staffelsieg, vor dem Team „One Way“ (36:36 Minuten) und „SDM Runners“ (38:07 Minuten).

Foto: Schneider/privat

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