Koller und Schneider erfolgreich „On Tour“

Zweite Plätze in Rheinland-Pfalz und Schleswig Holstein


Der „Nacktarsch“ ist die bekannteste Weinlage an der Mosel, auf dem Gebiet der Gemeinde Kröv. Um die Entstehung des ungewöhnlichen Namens ranken sich einige Geschichten und Legenden, die auf diversen Internetseiten nachgelesen werden können.

Jährlich am Pfingstsamstag findet in den Gassen des Weindorfes Kröv der Mitternachtslauf statt, gesäumt von zahlreichen Weinständen und Zuschauern. Gestartet wird um 23 Uhr und nach dem Zielleinlauf findet um Mitternacht ein großes Feuerwerk statt. Eine weitere Besonderheit ist das Aufwiegen des schnellsten Siegers und der schnellsten Siegerin in Wein aus der Lage Kröver Nacktarsch. Eine der Überlieferungen der Namensherkunft, das Versohlen eines nackten Hinterns, bleibt den langsamsten Teilnehmern allerdings erspart.


Von dem Versohlen des Hinterns wäre ein Teilnehmer der Rhein-Berg Runners auch sehr weit entfernt gewesen, aber leider verpasste er auch knapp das Aufwiegen mit Wein.


Bei der 34. Auflage des „Internationalen Mitternachtslauf Kröv“ nahm Martin Koller als einer der insgesamt 750 Teilnehmer am Hauptlauf „Lauf der Junggebliebenen“ (ab AK 40) über die Distanz von 9.400 Meter teil. Lediglich Karsten Kruck (M40) von Laufsport Bunert blieb mit einem Vorsprung von 1:01 Minute vor Koller, der das Rennen mit einer Zeit von 32:29 auf Gesamtplatz 2 und dem Sieg in seiner AK beendete.

Auch Norbert Schneider nutze einmal mehr einen Aufenthalt in der Ferne zu der Teilnahme an einem Volkslauf. Bosau ist eine Gemeinde am Plöner See im Kreis Ostholstein in Schlewig-Holstein. Nachdem Schneider das Rennen über die Distanz von 10,7 km im Vorjahr gewinnen konnte, belegte er bei der diesjährigen 18. Auflage den 2. Gesamtplatz, 1: 34 Minuten hinter dem Sieger Benjamin Reuter (M30) von der SG Athletico Büdelsdorf. Allerdings war Scheider bei der diesjährigen Teilnahme 1:27 Minuten schneller als bei seinem Sieg im Vorjahr. Seine Altersklasse gewann Schneider erneut mit großem Vorsprung.

Nach einer Bauzeit von zwölf Monaten wurde am Pfingtssamstag im Siegburger Walter-Mundorf-Stadion die schnellste Leichtathletikbahn Nordrhein-Westfalens eingeweiht. Die Anlage ist nun mit dem gleichen Belag ausgestatte wie das Berliner Olympiastadion auf dem Usain Bolt 2009 Weltrekord über 100 m lief.

Über 100 m im Finallauf war beim Sportfest in Siegburg auch die Läuferin der Rhein-Berg Runners, Stefani Richter, vertreten. Weiterhin lief Richter das Finale über 200 Meter.
Mit den Ergebnissen 15,05 Sekunden und 31,86 Sekunden war Richter nicht restlos zufrieden, ist aber allerdings sehr zuversichtlich dass da „noch etwas geht“.
Immerhin konnte Richter über 100 m ihre bisher schnellste Zeit für die Runners laufen.

Unsere Partner