Alexander Hörniß gewinnt extremen Trail-Marathon in Oklahoma

Teilnahme an zwei Marathons innerhalb von 6 Tagen
 

Die PostOak Lodge Challenge ist ein 3 tägiges Trail-Running-Event in Tulsa, Oklahoma.
Angeboten werden die Distanzen 10 Km, 10,55 Km (¼ Marathon), 21,1 Km (Halbmarathon), 25 Km, 42,2 Km (Marathon) und 50 Km (Ultra). Die Rennen werden teilweise an den 3 Renntagen doppelt angeboten um mit einer bestimmten Kombination von Läufen ein „Double“ oder „Triple“- Wettbewerb zu ermöglichen. Während jeder Lauf als „Single Day Race“ absolviert werden kann, werden bei den „Double“ und „Triple“-Wettbewerben Läufe an aufeinanderfolgenden Tagen kombiniert. Bei der Double-Challenge kann wahlweise aus zwei beliebigen Läufen kombiniert werden, z.B. 10k + ¼ Marathon, 10k + Halbmarathon, 10k + Full Marathon, 25k + ¼ Marathon, usw. Im „Triple“-Wettbewerb sind die Kombinationen vorgegeben mit 1. Full Marathon-50k- Full Marathon 2. Halbmarathon-25k–Halbmarathon 3. ¼Marathon–10k–¼ Marathon.

Nachdem Alexander Hörniß bereits am 18. Februar beim schwierigen Austin-Marathon, mit über 300 Höhenmetern, teilnahm und dort mit einer glänzenden Zeit von 2:51:08 Stunden seine Altersklasse gewinnen konnte, folgte nun in Tulsa, Oklahoma, sogar ein Gesamtsieg.

Einer seiner vielen USA-Aufenthalte führte Alexander Hörniss diesmal in den Bundestaat Texas, wo er in der texanischen Hauptstadt am Austin-Marathon teilnahm. Die nächste Station in Dallas, mit einem Aufenthalt bei Bekannten, nutzte Hörniß zu einem Abstecher in das ca. 300 Km entfernte Tulsa, einer Stadt an der Route 66, im Bundesstaat Oklahoma, zwecks Teilnahme an der PostOakLodge Challenge.

Für Hörniß war bei der Challenge jedoch nur die Teilnahme am Marathon interessant, da er somit seiner Sammlung den insgesamt 89. Marathon hinzufügen konnte und Oklahoma darüber hinaus für ihn der 19. US-Bundestaat mit einer Marathon-Teilnahme bedeutete. Aufgrund seines Rückreisetermines musste Hörniß auch bereits am 23.03 den Marathon absolvieren und lief somit innerhalb von 6 Tagen zweimal die Königsdistanz.

Ein Trail-Marathon war für Hörniß allerdings eine neue Erfahrung und so trat er den Wettkampf auch nicht mit Trail-Schuhen, sondern mit Straßenlaufschuhen an. Im Rennverlauf merkte Hörniß dann schnell, dass er um eine neue Erfahrung reicher war. Der Trail-Marathon hatte insgesamt 1250 zu absolvierende Höhenmeter und war ein komplettes Querfeldein-Rennen, das zu 80% durch Matsch führte.

Aufgrund des Dauerregens und der daraus resultierenden Überflutungen wurde das Rennen eher ein „Mudrun“. Die Streckenbeschaffenheit bedeutete auf dem 2-Runden-kurs extremes Sturzrisiko, insbesondere auf der 2. Runde, da der Boden durch die Läufer noch mehr aufgeweicht war. Da für Hörniß im Frühjahr noch wichtige Rennen anstehen, lief er sein Rennen vorsichtig und konnte auch bei seinem einzigen Sturz eine Verletzung vermeiden.

Trotz aller Vorsicht und den neuen Erfahrungen konnte sich Hörniß im Rennen behaupten und überqerte, nach 42,2 Km durch tiefes Gelände, als erster die Ziellinie. Den Gesamtsieg verteidigte Hörniß mit einem Vorsprung von 2:39 Minuten. Das offizielle Ergebnis stand jedoch erst nach 30-minütiger Diskussion mit dem Renndirektor wegen Fehleitung aller Teilnehmer fest.

Für die schwierige Strecke in tiefen Gelände benötigte Hörniß 4:13:18 Stunden. Für die Strapazen wurde er neben dem Sieg mit einer gewaltigen und originellen Medaille sowie einer tollen Holztrophäe belohnt. Allein die Marathon-Trophäensammlung von Alexander Hörniß ist für den ein oder anderen Laufinteressierten schon sehenswert.

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